lassische Baukunst
modern interpretiert

Die meisten historischen Bauten des Ensembles fielen den sich ändernden Zeiten zum Opfer. Nun entstehen sie erneut – eingebettet in ein architektonisches Konzept, welches ihren besonderen Charakter aufnimmt. So erhält das Brockessche Palais im Süden zwei neue Seitenflügel mit klassischer Architektur. Ebenfalls neu errichtet werden die Stadthäuser neben dem Baudenkmal, das Westpalais und Yorckpalais. Ihre Gestaltung verbindet Merkmale der historischen Bebauung mit denen der Moderne. Auch die zum Yorckpalais gehörende Remise orientiert sich an den Dimensionen des ehemaligen Wirtschaftsgebäudes, wartet in ihrem Inneren jedoch mit einer herrlichen Maisonette-Wohnung auf. Eine noch freiere Interpretation der friderizianischen Vorbilder stellt der Westflügel dar: Auf dem Grundriss eines ehemaligen Reit- und Exerzierhauses entsteht nun eine Reihe eleganter Wohnhäuser mit nach Westen orientierten Loggien. Die Firsthöhe des Westflügels orientiert sich an seinem historischen Vorgängerbau, der 1945 niederbrannte. Als einzige Anlage ohne historische Inspiration muss die Tiefgarage gelten, die unter dem Neubau-Ensemble verläuft.

ensemble_idee_aPlanung des Ensemble
ensemble_idee_bDas Brockessche Palais, 1912 (Potsdam Museum) ensemble_idee_cBald strahlt das Brockessche Palais wieder in neuem Glanz.